Ein Café eröffnen kostet nach zwei privaten Anbietern 30.000 bis 150.000 € beziehungsweise 50.000 bis 200.000 €; eine amtliche Zahl gibt es nicht. In Wuppertal brauchst du die Gewerbeanmeldung (26 € für natürliche, 33 € für juristische Personen), die Meldung beim Bergischen Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt und die Belehrung nach § 43 Infektionsschutzgesetz (25 € bei der Stadt Solingen). Die Gaststättenerlaubnis brauchst du nur mit Alkoholausschank.
Kurz: Zu den Gebühren, die jedes Café in Wuppertal zahlt, kommen je nach Fall zwei weitere. Wird aus einem Laden erst ein Café, brauchst du eine Nutzungsänderung (in Nordrhein-Westfalen 50 bis 5.000 €). Schenkst du Alkohol aus, kostet die Gaststättenerlaubnis in Wuppertal für einen neuen Betrieb 800 € für eine natürliche Person und 1.200 € für eine juristische Person mit einem gesetzlichen Vertreter. Die Checkliste unten geht alles in acht Schritten durch: Kalkulation, Beratung, Raum, Gewerbeanmeldung, Belehrung, Terrasse, Karte und Sichtbarkeit.
Konzept und Kalkulation: erst rechnen, dann unterschreiben
Am Anfang steht nicht die Kaffeemaschine, sondern eine Rechnung: Miete und Kaution, Umbau, Einrichtung, Maschine, Ware, Personal, Genehmigungen — und Geld für die ersten Monate, in denen noch wenig hereinkommt. Was private Anbieter dafür ansetzen, steht weiter unten unter «Was kostet es, ein Café zu eröffnen?».
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Plane das Marketing von Anfang an mit ein. Eine Gastro-Beratung beschreibt es als den Posten, der in der Kalkulation systematisch auf null gesetzt wird und Restaurants in die Insolvenz treibt (gastroinsider.de, abgerufen am 15.09.2026).
Zu den Voraussetzungen: eine abgeschlossene Ausbildung verlangt keine der amtlichen Seiten, die wir für diese Checkliste gelesen haben. Wer Alkohol ausschenkt, braucht für die Gaststättenerlaubnis unter anderem ein Führungszeugnis, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister und eine Bescheinigung der IHK über die Unterrichtung in den notwendigen gaststättenrechtlichen Kenntnissen — oder den Nachweis einer Berufsausbildung im Lebensmittel- oder Gaststättengewerbe (Stadt Wuppertal, Gaststätte - Erlaubnis zum Betrieb, abgerufen am 01.10.2026).
Geh zur kostenfreien Infoveranstaltung im Startercenter
Erste Anlaufstelle für Gründerinnen und Gründer ist das Startercenter NRW Wuppertal-Solingen-Remscheid, in Wuppertal bei der Bergischen IHK am Heinrich-Kamp-Platz 2. Einmal im Monat gibt es dort eine Infoveranstaltung mit einem ersten Überblick, und die Teilnahme ist kostenfrei (Wirtschaftsförderung Wuppertal, wuppertal.de/microsite/WiFoe, abgerufen am 25.09.2026).
Dort erfährst du auch, wie deine nächsten Schritte aussehen und welche Stelle dich weiter begleitet. Wir sind weder Rechts- noch Steuerberatung und tun auch nicht so: wir machen das, was danach sichtbar wird.
Prüf den Raum, bevor du den Mietvertrag unterschreibst
Aus einem Laden wird nicht automatisch ein Café. Wer Geschäftsräume in eine Gaststätte umwandelt, braucht eine Genehmigung für die Nutzungsänderung — auch dann, wenn gar nicht gebaut wird. Für Gaststätten gehören Bestuhlungspläne und die Zahl der Gastplätze zu den Unterlagen.
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Die Gebühr richtet sich nach der Allgemeinen Verwaltungsgebührenordnung des Landes NRW und ist damit landesweit geregelt: 50,00 bis 5.000,00 €, dazu die Gebühr für bauliche Maßnahmen (Serviceportal des Kreises Coesfeld zur BauO NRW, abgerufen am 25.09.2026). Die Bauaufsicht Wuppertal rechnet nach derselben Ordnung; ihr Rechenbeispiel steht in der Tabelle unten.
Zur Dauer schreibt die Bauaufsicht Wuppertal: Eine Nutzungsänderung wird meistens im vereinfachten Baugenehmigungsverfahren geprüft. Zehn Arbeitstage nach Antragseingang weist die Bauaufsicht auf mögliche formale Mängel in den Unterlagen hin; die sind in Wuppertal innerhalb von acht Wochen zu beheben. Danach sieht das Gesetz eine Entscheidungsdauer von sechs Wochen vor, sobald die Unterlagen vollständig sind und alle notwendigen Stellungnahmen vorliegen; die Bauaufsicht kann diese Frist ausnahmsweise um einen Monat verlängern (Bauaufsicht Wuppertal, wuppertal.de/microsite/bauaufsicht/ablaeufe-und-verfahren/p/036.php und wuppertal.de/microsite/bauaufsicht/ablaeufe-und-verfahren/p/032.php, abgerufen am 01.10.2026). Ein Kassenanbieter warnt zusätzlich, dass eine Nutzungsänderung je nach Kommune «mehrere Monate» dauern kann (shoperate, abgerufen am 25.09.2026). Klär den Raum deshalb, bevor du dich an einen Mietvertrag bindest.
Melde das Gewerbe an — und den Betrieb bei der Lebensmittelüberwachung
Die Gewerbeanmeldung nach § 14 GewO muss gleichzeitig mit dem Beginn der Tätigkeit erfolgen. In Wuppertal geht das mit Termin im GewerbeCenter, schriftlich oder über die Online-Gewerbeanzeige. Bei einem Termin vor Ort bekommst du die Bestätigung im Regelfall sofort, bezahlt wird dort nur bargeldlos: 26 € für natürliche und 33 € für juristische Personen. Die Beträge stammen aus der Allgemeinen Verwaltungsgebührenordnung NRW (Stadt Wuppertal und Wirtschafts-Service-Portal.NRW, abgerufen am 01.10.2026).
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Weil du Lebensmittel verkaufst, meldest du deine Betriebsstätte — auch Lagerräume — zusätzlich beim Bergischen Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt. Das Formular dafür, den «Meldebogen Lebensmittelunternehmer», verlinkt die Stadt direkt auf ihrer Seite zur Gewerbeanmeldung.
Der Name, den du anmeldest, steht danach überall: auf dem Schild, auf der Karte, im Google Unternehmensprofil, im Impressum. Deshalb kommt dieser Schritt vor der Gestaltung und nicht danach.
Belehrung nach § 43 IfSG — und die Gaststättenerlaubnis nur mit Alkohol
Bevor du oder deine Leute zum ersten Mal mit Lebensmitteln arbeiten, braucht ihr die Belehrung nach § 43 Infektionsschutzgesetz. Die Stadt Wuppertal verweist dafür an die Stadt Solingen. Dort kostet die Belehrung 25,00 €, online oder vor Ort; die Online-Belehrung gibt es in 26 Sprachen sowie in Gebärdensprache und Leichter Sprache (Stadt Solingen, abgerufen am 01.10.2026). Stellst du Personal ein, musst du es am ersten Arbeitstag zusätzlich selbst am Arbeitsplatz belehren und das dokumentieren (Stadt Solingen, abgerufen am 01.10.2026).
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Die Gaststättenerlaubnis brauchst du nur, wenn du Alkohol ausschenkst. Wer nur alkoholfreie Getränke, unentgeltliche Kostproben oder zubereitete Speisen anbietet, braucht keine (§ 2 Abs. 2 Gaststättengesetz). Ein Glas Sekt zum Frühstück ändert das: dann kostet die Erlaubnis in Wuppertal bei Neuerrichtung eines Betriebes 800 € für eine natürliche Person und 1.200 € für eine juristische Person mit einem gesetzlichen Vertreter (Stadt Wuppertal, abgerufen am 01.10.2026); für Nordrhein-Westfalen insgesamt nennt das Wirtschafts-Service-Portal.NRW in der Regel etwa 100 bis 1.500 € (service.wirtschaft.nrw, abgerufen am 01.10.2026).
Terrasse und Kundenstopper: vorher die Erlaubnis der Stadt
Tische und Stühle auf dem Gehweg brauchen in Wuppertal eine Sondernutzungserlaubnis. Die Saison läuft vom 1. April bis 30. September; in Fußgängerzonen, auf Gehwegen und Stadtplätzen ist unter bestimmten Voraussetzungen auch eine ganzjährige Nutzung möglich. Für den ersten Antrag will die Stadt unter anderem die Gewerbeanmeldung, einen Lageplan im Maßstab 1:250 oder 1:500 und einen Bestuhlungsplan sehen. Als Bearbeitungsdauer gibt die Stadt vier Wochen ab vollständigen Unterlagen an, für Folgeanträge zwei Wochen (Stadt Wuppertal, abgerufen am 25.09.2026).
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Auch der Kundenstopper vor der Tür ist eine Sondernutzung: genehmigt wird einer pro Geschäft, und er darf nur direkt an der Ladenfront stehen. Wer Tische ohne Erlaubnis hinausstellt oder den Aufsteller woanders als an der Ladenfront aufstellt, riskiert nach Angabe der Stadt eine Geldbuße von bis zu 1.000 €. Die Gebühren für beides stehen unten in der Tabelle.
Karte, Preise, Vitrine und To-go-Becher: was ab dem ersten Tag gilt
Neben dem Eingang muss ein Preisverzeichnis mit den wesentlichen Speisen und Getränken hängen, und die Preise schließen Bedienungsgeld und alle Zuschläge ein. Kuchen und Snacks, die du sichtbar in der Vitrine ausstellst, brauchen ein Preisschild oder eine Beschriftung — oder sie stehen im Preisverzeichnis.
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Für alles, was du unverpackt verkaufst, gibst du die Allergene an: auf einem Schild am Lebensmittel, auf der Karte, per Aushang oder elektronisch mit Hinweis im Laden.
Verkaufst du Kaffee to go in Einwegbechern, die du selbst befüllst, musst du dasselbe Getränk auch im Mehrwegbecher anbieten, nicht teurer und nicht zu schlechteren Bedingungen, und im Laden mit einem gut lesbaren Schild darauf hinweisen. Kleine Betriebe mit höchstens fünf Beschäftigten und höchstens 80 m² Verkaufsfläche dürfen stattdessen die mitgebrachten Becher ihrer Gäste befüllen; auch darauf weist ein Schild hin. Diese Regeln stehen seit dem 12. August 2026 im Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz, das das alte Verpackungsgesetz abgelöst hat (Bundesumweltministerium, bundesumweltministerium.de, abgerufen am 25.09.2026).
Und der Steuersatz: seit dem 1. Januar 2026 gilt bundesweit in der Gastronomie der ermäßigte Satz von 7 % für Speisen, nicht aber für Getränke (Bundesministerium der Finanzen, «Die wichtigsten steuerlichen Änderungen 2026», 30.12.2025, bundesfinanzministerium.de, abgerufen am 28.09.2026). Wie das bei deinen Preisen im Einzelnen aussieht, gehört in die Hände einer Steuerberatung.
Was im Café dauerhaft gilt: Preise, Allergene, Mehrweg
Regel
Was das im Café heißt
Ebene
Quelle (abgerufen)
Preisverzeichnis und Preisschilder (§ 13 PAngV)
Preisverzeichnis neben dem Eingang mit den wesentlichen Speisen und Getränken; alle Preise inklusive Bedienungsgeld und Zuschlägen. Was sichtbar ausgestellt ist, trägt ein Preisschild oder steht im Preisverzeichnis.
Bei unverpackt verkauften Lebensmitteln, zum Beispiel Kuchen aus der Vitrine: Angabe auf einem Schild am oder beim Lebensmittel, auf der Karte, per Aushang oder elektronisch mit Hinweis im Laden. Fußnoten auf der Karte sind erlaubt, wenn beim Gericht hervorgehoben darauf hingewiesen wird.
Wer Einweggetränkebecher oder Einweg-Kunststoffverpackungen für Essen selbst befüllt, bietet dasselbe auch in Mehrweg an — nicht teurer, nicht zu schlechteren Bedingungen, Deckel eingeschlossen — und weist im Laden per Schild darauf hin.
Erleichterung für kleine Betriebe (§ 61 VerpackDG)
Höchstens fünf Beschäftigte (Teilzeitkräfte zählen anteilig) und höchstens 80 m² Verkaufsfläche: statt eigener Mehrwegbecher reicht es, mitgebrachte Behälter der Gäste zu befüllen — mit Hinweisschild im Laden.
Stand der Gesetzestexte: 25.09.2026. Dass das VerpackDG seit dem 12.08.2026 gilt, sagt das Bundesumweltministerium (bundesumweltministerium.de, abgerufen am 25.09.2026). Quelle für den Steuersatz im Text über der Tabelle: Bundesministerium der Finanzen, «Die wichtigsten steuerlichen Änderungen 2026», 30.12.2025 (bundesfinanzministerium.de, abgerufen am 28.09.2026).
Wenn Name, Raum und Genehmigungen stehen, kommt der Teil, über den dich die Nachbarschaft findet: ein Google-Profil, eine Website mit lesbarer Karte und ein Schild an der Fassade. Das Google-Profil selbst ist bei Google kostenlos (business.google.com, abgerufen am 28.09.2026).
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Für das Schild gilt in Wuppertal: Werbeanlagen über 1 m² sind genehmigungspflichtig. Die Gebühr dafür richtet sich nach den Herstellungskosten und der Allgemeinen Verwaltungsgebührenordnung NRW; einen festen Betrag nennt die Stadt nicht, aber die Verordnung nennt in Tarifstelle 3.1.4.1.6 «10 Prozent der Herstellungssumme» und eine Mindestgebühr von 100 € (recht.nrw.de/system/files/2026-04/agt_tarifstelle-03_stand-25.04.2026_0.pdf, Stand 25.04.2026, abgerufen am 01.10.2026). Eine erste Beratung gibt es bei der Bürgerberatung Bauen (Stadt Wuppertal, abgerufen am 01.10.2026).
Den Mietvertrag unterschreiben, bevor klar ist, ob der Raum als Café genutzt werden darf.
Annehmen, dass jedes Café eine Gaststättenerlaubnis braucht — oder dass keins eine braucht. Entscheidend ist, ob Alkohol ausgeschenkt wird.
Die Meldung beim Lebensmittelüberwachungsamt vergessen, weil sie ein eigenes Formular ist und nicht Teil der Gewerbeanmeldung.
Stühle auf den Gehweg stellen, bevor die Sondernutzungserlaubnis da ist.
Kaffee to go nur im Einwegbecher verkaufen und das Schild zum Mehrwegangebot vergessen.
Kuchen in die Vitrine stellen, ohne Preisschild und ohne Allergenangabe.
Schild, Karte und Website bestellen, bevor der Name in der Gewerbeanmeldung steht — und hinterher alles noch einmal machen.
Das Marketing im Budget auf null setzen und am Eröffnungstag mit einem Zettel im Fenster dastehen.
Gebühren, Zuständigkeiten und Gesetze ändern sich. Die amtlichen Quellen auf dieser Seite haben wir am 25.09.2026 nachgelesen, die Seiten der Stadt Wuppertal zu Gewerbeanmeldung, Gaststättenerlaubnis und Werbeanlagen, der Bauaufsicht Wuppertal, des Wirtschafts-Service-Portals.NRW und der Stadt Solingen am 01.10.2026; wo ein anderes Datum steht, gilt dieses. Stand der Seite: 10.10.2026. Wir sind keine Rechts- und keine Steuerberatung. Bevor du auf Grundlage dieser Seite handelst, lass dir den aktuellen Stand von der Stadt Wuppertal, vom Wirtschafts-Service-Portal.NRW oder vom Startercenter NRW bestätigen.
Kosten
Was kostet es, ein Café zu eröffnen?
Zwei private Anbieter nennen für ein Café 30.000 bis 150.000 € und 50.000 bis 200.000 € (shoperate und consult-gastro.de, abgerufen am 25.09.2026); eine amtliche Zahl dafür gibt es nicht. Die Gründerplattform der KfW nennt auf ihrer Seite zum Café keine Zahl für die Kosten (gruenderplattform.de, abgerufen am 28.09.2026), und fast alle Zahlen, die im Netz kursieren, stammen von Anbietern — Kassenanbietern, Beratungen, Franchise-Gebern — und nicht von der IHK.
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Die zwei Anbieter, deren Zahlen wir nachgelesen haben, nennen Spannen speziell für ein Café, und beide Spannen sind sehr breit. Genau das ist die wichtigste Aussage: eine belastbare Zahl bekommst du erst mit deinem Lokal, deiner Miete und deiner Einrichtung. Als Beispiel für einen einzelnen Posten: der Kassenanbieter aus der Tabelle unten setzt allein für eine Siebträgermaschine 3.000 bis 15.000 € an (shoperate, abgerufen am 25.09.2026).
Die amtlichen Gebühren stehen weiter unten einzeln, jede mit Quelle. Wie viel sie bei dir ausmachen, hängt unter anderem davon ab, ob du eine Nutzungsänderung brauchst, ob du Alkohol ausschenkst und ob du Tische nach draußen stellst.
Für den Teil, den wir machen, gibt es einen Festpreis: das Gastro-Paket ab 1.270 € zzgl. MwSt., das Start-Paket ab 740 € zzgl. MwSt. Nach einem kurzen Gespräch steht die Zahl fest, bevor wir anfangen; was genau drinsteckt, steht unten. Die Zahlen in der Tabelle sind Spannen für ein ganzes Café und für das Marketing zur Eröffnung. Sie beschreiben andere Leistungen als unsere Pakete und lassen sich damit nicht vergleichen.
Jedes Café braucht die Gewerbeanmeldung, die Meldung als Lebensmittelbetrieb und die Belehrung nach § 43 IfSG. Je nach Fall kommen dazu: die Gaststättenerlaubnis (nur mit Alkoholausschank), eine Nutzungsänderung (wenn aus einem Laden ein Café wird), die Sondernutzungserlaubnis für Tische draußen und für den Kundenstopper und in Wuppertal die Genehmigung für ein Schild über 1 m².
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Die Tabelle ist der Kern der Seite. Jede Zeile sagt, was zu tun ist, was es kostet und auf welcher Ebene die Zahl gilt: manche legt die Stadt Wuppertal fest, manche die Stadt Solingen, manche die Bergische IHK, manche das Land Nordrhein-Westfalen.
Wo eine amtliche Quelle keine Gebühr nennt, steht das so da. Eine geschätzte Zahl wäre hier schlimmer als gar keine.
Genehmigungen und Gebühren für ein Café: was, wie viel, wo es gilt und woher die Zahl stammt
Pflicht
Worum es geht
Gebühr und Geltungsbereich
Quelle (abgerufen)
Gewerbeanmeldung (§ 14 GewO)
Für jedes Café. Gleichzeitig mit dem Beginn der Tätigkeit; in Wuppertal mit Termin im GewerbeCenter, schriftlich oder über die Online-Gewerbeanzeige. Vor Ort wird nur bargeldlos bezahlt.
In Wuppertal 26 € für natürliche und 33 € für juristische Personen, dazu 13 € für jeden weiteren gesetzlichen Vertreter einer juristischen Person. Die Beträge stammen aus der Allgemeinen Verwaltungsgebührenordnung NRW (Wirtschafts-Service-Portal.NRW: «gemäß der Allgemeinen Verwaltungsgebührenordnung Nordrhein-Westfalen»); die Stadt Wuppertal nennt sie unter «Tarifstelle 12.01.3 der Verwaltungsgebührenordnung».
Wer Lebensmittel herstellt, verarbeitet oder verkauft, meldet die Betriebsstätte — auch Lagerräume — beim Bergischen Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt. Formular: «Meldebogen Lebensmittelunternehmer», verlinkt auf der Seite der Stadt zur Gewerbeanmeldung.
keine Angabe: die Stadt nennt auf dieser Seite keine Gebühr
Vor der ersten Arbeit mit Lebensmitteln, für dich und alle, die bei dir mit Lebensmitteln arbeiten. Online per Video oder vor Ort. Die Stadt Wuppertal verweist dafür an die Stadt Solingen.
25,00 € bei der Stadt Solingen, online wie vor Ort — die Leistung für Wuppertal erbringt Solingen; die Zahl gilt dort, nicht bundesweit.
Nur mit Alkoholausschank. Ohne Erlaubnis geht: alkoholfreie Getränke, unentgeltliche Kostproben, zubereitete Speisen (§ 2 Abs. 2 GastG). Die Stadt Wuppertal verlangt unter anderem ein Führungszeugnis, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister, steuerliche Unbedenklichkeitsbescheinigungen, eine Kopie des Miet- oder Pachtvertrags, Grundrisszeichnungen der Räume und eine Bescheinigung der IHK über die Unterrichtung in den notwendigen gaststättenrechtlichen Kenntnissen oder den Nachweis einer Berufsausbildung im Lebensmittel- oder Gaststättengewerbe; beantragen kannst du sie online über das Wirtschafts-Service-Portal.NRW oder mit Termin im GewerbeCenter der Stadt Wuppertal (service.wirtschaft.nrw und Stadt Wuppertal, abgerufen 01.10.2026).
In Wuppertal bei Neuerrichtung oder Übernahme eines Gaststättenbetriebes 800 € für eine natürliche Person und 1.200 € für eine juristische Person mit einem gesetzlichen Vertreter, dazu 350 € für jeden weiteren gesetzlichen Vertreter oder Betriebsleiter; bei besonderer Betriebsart 1.700 € beziehungsweise 2.100 €. Für Nordrhein-Westfalen insgesamt nennt das Wirtschafts-Service-Portal.NRW in der Regel etwa 100 bis 1.500 € (service.wirtschaft.nrw, abgerufen 01.10.2026).
Nur mit Alkoholausschank, für die Gaststättenerlaubnis (siehe Zeile darüber): Die Stadt Wuppertal verlangt dafür die Bescheinigung der IHK über die Unterrichtung oder den Nachweis einer Berufsausbildung im Lebensmittel- oder Gaststättengewerbe. Die Bergische IHK bietet die Unterrichtung in Wuppertal an; Anmeldung vorher nötig, gute Deutschkenntnisse sind Voraussetzung.
58 € Teilnehmergebühr bei der Bergischen IHK Wuppertal-Solingen-Remscheid, einschließlich der Unterrichtungsunterlagen; die Zahl gilt für diese IHK.
Wenn aus einem Laden ein Café wird — auch ohne Umbau. Für Gaststätten gehören Bestuhlungspläne und die Zahl der Gastplätze zu den Unterlagen.
50,00 bis 5.000,00 €, dazu die Gebühr für bauliche Maßnahmen — die nordrhein-westfälische Gebührenregelung nach der Allgemeinen Verwaltungsgebührenordnung des Landes NRW. Die Bauaufsicht Wuppertal rechnet nach ihr und nennt als Beispiel die Nutzungsänderung eines Ladenlokals zu Wohnen: 75 m² Bruttogrundfläche × 2 € = 150 € — ein Beispiel der Stadt, keine Gebühr für ein Café.
Tische und Stühle auf öffentlicher Fläche. Saison 1. April bis 30. September, in Fußgängerzonen, auf Gehwegen und Stadtplätzen unter bestimmten Voraussetzungen ganzjährig. Die Gebühr ist mit der Erlaubnis im Voraus fällig, nicht in Monatsraten.
In Wuppertal 9,70 € je m² und Monat in Zone 1 (Fußgängerzonen und einzelne Straßen in Barmen und Elberfeld, einige Stadtplätze) und 6,10 € in Zone 2 (übriges Stadtgebiet); Stehtische 8,20 € beziehungsweise 5,10 € je Stück und Monat; dazu eine Verwaltungsgebühr von mindestens 28,00 € je Erlaubnis.
Ein Gehwegaufsteller pro Geschäft, nur direkt an der Ladenfront. Beantragst du ihn unbefristet, schickt die Stadt jedes Jahr automatisch einen Bescheid.
In Wuppertal 12,80 € im Monat in Zone 1 und 10,20 € in Zone 2, dazu 28,00 € Verwaltungsgebühr — bei unbefristeter Genehmigung nur einmal zu Beginn.
Schild oder Leuchtreklame an der Fassade: in Wuppertal genehmigungspflichtig, wenn die Fläche größer als 1 m² ist. Eine erste Beratung gibt es bei der Bürgerberatung Bauen.
Kein fester Betrag, sondern ein Anteil der Herstellungskosten nach der Allgemeinen Verwaltungsgebührenordnung des Landes NRW (AVwGebO NRW): 10 Prozent der Herstellungssumme, mindestens 100 € (Tarifstelle 3.1.4.1.6, recht.nrw.de, Stand 25.04.2026, abgerufen am 01.10.2026). Was das bei deinem Schild ergibt, sagt dir die Bürgerberatung Bauen, bevor du bestellst.
Stand der amtlichen Quellen dieser Tabelle: 01.10.2026 für die Gewerbeanmeldung, die Meldung als Lebensmittelbetrieb, die Gaststättenerlaubnis und die Werbeanlage (Stadt Wuppertal), für die Nutzungsänderung und die Werbeanlage (Bauaufsicht Wuppertal), für die Gewerbeanmeldung und die Gaststättenerlaubnis (Wirtschafts-Service-Portal.NRW) und für die Belehrung (Stadt Solingen); 25.09.2026 für die Nutzungsänderung (Kreis Coesfeld), die Außengastronomie und den Kundenstopper (Stadt Wuppertal); IHK-Unterrichtung: 28.09.2026. Jede Gebühr gilt in dem Bereich, der in ihrer Zelle steht — Wuppertal, Solingen, die Bergische IHK oder das Land Nordrhein-Westfalen — und nicht darüber hinaus. Verbindlich ist immer die Auskunft der zuständigen Stelle.
Ratgeber — Anmeldung, Genehmigungen und Kosten im Überblick
Wuppertal
Wie viele Cafés gibt es in Wuppertal?
In OpenStreetMap, der freien Weltkarte, sind für Wuppertal 106 Cafés eingetragen, vier davon gehören zu einer Kette oder Marke. Bei 34,9 % dieser Cafés ist dort eine Website hinterlegt. Die Karte wird von Freiwilligen gepflegt und erfasst nicht jedes Lokal — und dass in der Karte keine Website steht, heißt nicht, dass ein Café keine hat.
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Für das Gastgewerbe insgesamt, also mit Hotels und Restaurants, zählt das Statistische Landesamt für Wuppertal im Jahr 2024 insgesamt 197 Gewerbeanmeldungen, aber 213 Abmeldungen. Das heißt nicht, dass ein neues Café scheitern muss: über einzelne Lokale sagen diese Zahlen nichts, und über Cafés allein auch nicht.
Cafés und Gastgewerbe in Wuppertal: die Zahlen und ihre Quelle
Was
Zahl
Was genau gezählt wird
Quelle
Cafés in OpenStreetMap
106
Als Café eingetragene Orte im Stadtgebiet; davon 4 mit Kette oder Marke, bei 34,9 % ist eine Website eingetragen.
OpenStreetMap zählt eingetragene Orte, keine Betriebe mit Gewerbeanmeldung; IT.NRW zählt Gewerbeanzeigen, keine offenen Lokale. Die beiden Zahlen messen verschiedene Dinge und lassen sich nicht miteinander verrechnen.
Das hier ist der Teil, bei dem wir helfen — nach der Anmeldung und nach den Genehmigungen, nicht davor. Fast alle Preise sind «ab»-Preise zzgl. MwSt.; wo nicht, steht es dabei. Es gibt keine Laufzeit, und die vollständige Liste steht auf der Preisseite.
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Das Gastro-Paket ist für Cafés gedacht, bei denen die Karte im Mittelpunkt steht. Ein Logo ist darin nicht enthalten. Das Start-Paket passt, wenn du zuerst einen Auftritt brauchst: ein einfaches Logo, das Google-Profil, eine Website mit einer Seite und Impressum und die Gestaltung deiner Visitenkarten — gedruckt wird zum Selbstkostenpreis. Eine Speisekarte ist im Start-Paket nicht enthalten; die gibt es als eigene Leistung. Eine normale Website ist bei uns in der Regel in 3 Tagen fertig; nach der Übergabe sind Änderungen eine Woche lang kostenlos.
In keinem der beiden Pakete stecken ein Schild oder Werbeanzeigen. Und Social Media ist in keinem unserer Pakete enthalten: es ist eine eigene monatliche Leistung ab 220 €/Monat zzgl. MwSt., die du jederzeit beenden kannst.
Das Schild an der Fassade, im selben Bild wie Karte und Website. Die Genehmigung der Werbeanlage über 1 m² ist im Preis des kompletten Schildes enthalten; was die Stadt selbst dafür verlangt, kommt dazu.
Der Reihe nach: eine Kalkulation, einen Raum, der als Café genutzt werden darf (sonst eine Nutzungsänderung nach der BauO NRW), die Gewerbeanmeldung, die Meldung beim Bergischen Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt und die Belehrung nach § 43 Infektionsschutzgesetz. Schenkst du Alkohol aus, kommt die Gaststättenerlaubnis dazu. Für Terrasse und Kundenstopper brauchst du eine Sondernutzungserlaubnis der Stadt, für Kaffee to go im Einwegbecher ein Mehrwegangebot. Die acht Schritte oben auf dieser Seite gehen das der Reihe nach durch, jeweils mit Quelle.
Wie viel Geld braucht man für eine Café-Eröffnung?
Eine amtliche Zahl gibt es dafür nicht. Ein Anbieter von Kassensystemen nennt für ein Café 30.000 bis 150.000 € (shoperate), eine Gastronomie-Beratung in ihrem Fazit 50.000 bis 200.000 € (consult-gastro.de), beide abgerufen am 25.09.2026. Das sind Spannen privater Anbieter, keine Wuppertaler Zahlen. Für den Teil, den wir machen, gibt es einen Festpreis, den wir nach einem kurzen Gespräch nennen, bevor wir anfangen: das Gastro-Paket ab 1.270 € zzgl. MwSt. oder das Start-Paket ab 740 € zzgl. MwSt.
Wie viel Geld braucht man, um ein Kaffee zu eröffnen?
Neben Miete, Umbau, Einrichtung und Ware ist die Maschine ein eigener Posten: allein für eine Siebträgermaschine setzt ein Kassenanbieter 3.000 bis 15.000 € an, und für das Marketing zur Eröffnung nennen zwei private Anbieter 500 bis 5.000 € beziehungsweise 1.500 bis 4.000 € (shoperate und consult-gastro.de, abgerufen am 25.09.2026). Dazu kommen die amtlichen Gebühren, zum Beispiel: 26 € für die Gewerbeanmeldung einer natürlichen Person in Wuppertal; 25 € für die Belehrung nach § 43 IfSG bei der Stadt Solingen, an die Wuppertal dafür verweist; 50 bis 5.000 € für eine Nutzungsänderung in Nordrhein-Westfalen und — nur bei Alkoholausschank — 800 € für die Gaststättenerlaubnis einer natürlichen Person bei Neuerrichtung eines Betriebes in Wuppertal (Stand der amtlichen Quellen: Gewerbeanmeldung, Belehrung und Gaststättenerlaubnis 01.10.2026, Nutzungsänderung 25.09.2026).
Welche Genehmigungen brauche ich für ein Café?
Immer die Gewerbeanmeldung (in Wuppertal 26 € beziehungsweise 33 €), die Meldung beim Bergischen Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt und die Belehrung nach § 43 IfSG (25 € bei der Stadt Solingen, an die Wuppertal dafür verweist). Nur bei Alkoholausschank die Gaststättenerlaubnis, in Wuppertal bei einem neuen Betrieb 800 € für eine natürliche Person und 1.200 € für eine juristische Person mit einem gesetzlichen Vertreter. Wird aus einem Laden erst ein Café, eine Nutzungsänderung, in Nordrhein-Westfalen 50 bis 5.000 €. Für Tische auf dem Gehweg und den Kundenstopper eine Sondernutzungserlaubnis der Stadt Wuppertal, für ein Schild über 1 m² eine Genehmigung der Werbeanlage. Stand der amtlichen Quellen: 01.10.2026; Nutzungsänderung und Sondernutzung: 25.09.2026.
Brauche ich für mein Café einen Webdesigner in Wuppertal, oder reicht ein Baukasten?
Für eine einzelne Seite mit Adresse, Öffnungszeiten und Impressum reicht ein Baukasten. Ein Webdesigner lohnt sich, sobald die Nachbarschaft dein Café bei Google finden soll: mit der Karte als Text statt als PDF und einem Google-Profil mit denselben Angaben. Bei Makhu Studio in Wuppertal-Barmen gibt es das als Gastro-Paket ab 1.270 € zzgl. MwSt.
Du eröffnest gerade ein Café?
Sag uns, wo du stehst — Anmeldung durch, Raum geklärt, Karte noch offen. Wir sagen dir, was wir machen und was es kostet, bevor wir anfangen.