Ja, eine Website kannst du kostenlos selbst erstellen: Wix, Jimdo und WordPress.com haben einen kostenlosen Tarif; die Seite läuft dann unter einer Adresse des Anbieters. Auch mit KI geht das: Wix, WordPress.com und IONOS haben sie in ihre Baukästen eingebaut. Ein Impressum braucht auch eine kostenlose Website, sobald sie geschäftsmäßig ist (§ 5 DDG).
Die kostenlose Adresse hat bei Wix etwa das Format siteprefix.wixsite.com/webadresse; für eine eigene Domain brauchst du bei Wix ein Premiumpaket, und Jimdo nennt die eigene Domain bei seinen Premium-Paketen (Anbieterseiten, abgerufen am 25.09.2026). Die bezahlten Einstiegstarife kosten in Deutschland laut Vergleichsportalen ab 11,90 € im Monat bei Wix Light und 14,00 € im Monat bei Jimdo Start (experte.de und trusted.de, abgerufen am 15.09.2026).
Entscheide, wofür die Seite da sein soll
Eine digitale Visitenkarte mit Adresse, Öffnungszeiten und Telefonnummer ist etwas anderes als eine Website, über die neue Kundschaft dich bei Google finden soll. Für das Erste reicht meist schon ein kostenloser Tarif. Für das Zweite brauchst du mehr Seiten, mehr Text und mehr Zeit — weiter unten steht, woran du den Unterschied merkst.
Schreib dir den Zweck in einem Satz auf, bevor du dich irgendwo anmeldest. Dieser Satz entscheidet, welcher Tarif reicht.
Webdesign Wuppertal — wenn du die Website lieber machen lässt: Festpreis ab 740 € zzgl. MwSt.
Wähle einen Baukasten mit kostenlosem Tarif — und probier zwei aus
Einen kostenlosen Tarif haben Wix, Jimdo und WordPress.com. IONOS bietet nur einen kostenlosen Demo-Tarif zum Testen an: 7 Tage lang, danach endet er laut Anbieter automatisch (Anbieterseiten, abgerufen am 25.09.2026). Die Einzelheiten stehen in der Tabelle weiter unten.
Probier ruhig zwei Baukästen aus, bevor du Inhalte einträgst. Bei Wix zum Beispiel lässt sich das Template nicht mehr austauschen, nachdem die Website erstellt ist; du kannst sie nur weiter bearbeiten oder mit einem neuen Template von vorne beginnen — dafür darfst du mehrere Websites anlegen, um Vorlagen zu vergleichen (Wix Hilfe-Center, abgerufen am 25.09.2026).
Sammle die Inhalte, bevor du gestaltest
Was deine Kundschaft auf der Seite sucht, liefert kein Baukasten: dein Name, die Adresse, die Öffnungszeiten, deine Telefonnummer oder dein WhatsApp, die Leistungen mit Preisen und Fotos von deinem Laden, deinem Team oder deiner Arbeit.
Wenn du eine KI benutzt, gib ihr genau diese Angaben mit. Sie kann sie nicht wissen — und was sie an ihre Stelle schreibt, klingt plausibel und ist trotzdem erfunden.
Ergänze Impressum und Datenschutzhinweise
Ist die Seite geschäftsmäßig, gehört ein Impressum nach § 5 DDG dazu, und zwar in ganz Deutschland und egal, ob der Baukasten etwas kostet. Dazu kommen Datenschutzhinweise: Die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit NRW stellt ein Muster für einfache Websites bereit, das du an deine Seite anpasst (ldi.nrw.de, abgerufen am 25.09.2026).
Was genau hineingehört und wo es gilt, steht unten im Abschnitt «Domain, Hosting und Impressum».
Veröffentliche — und prüf die Seite auf dem Handy
Nach dem Veröffentlichen ist die Seite unter der Adresse des Anbieters erreichbar. Öffne sie auf deinem eigenen Handy, nicht nur am Computer: Lässt sich die Telefonnummer antippen, stimmt die Adresse, sind Impressum und Datenschutzhinweise von jeder Seite aus zu finden?
Lass außerdem eine zweite Person darüberlesen. Tippfehler in der eigenen Telefonnummer sieht man selbst am schlechtesten.
Verbinde die Seite mit deinem Google Unternehmensprofil
Das Unternehmensprofil bei Google ist kostenlos; Google nennt es selbst «kostenloses Unternehmensprofil» und beschreibt, dass du bestimmst, wie es in der Google Suche und auf Google Maps erscheint (business.google.com, abgerufen am 25.09.2026). Trag dort die Adresse deiner neuen Website ein.
Achte darauf, dass Name, Adresse, Telefonnummer und Öffnungszeiten auf der Website und im Profil genau gleich geschrieben sind.
Die kostenlose Adresse des Anbieters reicht zum Ausprobieren. Bevor du sie auf Visitenkarten, Flyer oder das Schild druckst, lohnt sich eine eigene Domain. Registrier sie auf deinen eigenen Namen: Dann bleibt die Adresse bei dir, auch wenn du später zu einem anderen Anbieter wechselst. Bei Wix ist dafür ein Upgrade auf ein Premiumpaket erforderlich; Jimdo bietet die eigene Domain mit seinen Premium-Paketen an.
Was eine Domain kostet, steht weiter unten: bei einem Provider zum Beispiel 0,08 € im Monat für die ersten 12 Monate (IONOS zeigt daneben 1,30 € im Monat als durchgestrichenen Preis), direkt bei der DENIC 79,00 € im Jahr.
Die Seite ohne Impressum veröffentlichen, weil sie ja nichts kostet. § 5 DDG fragt, ob die Seite geschäftsmäßig ist, nicht, was der Baukasten kostet.
Die kostenlose Adresse des Anbieters auf Visitenkarten und Schild drucken — und nach dem Umzug auf eine eigene Domain alles noch einmal drucken.
Einen Entwurf der KI veröffentlichen, ohne jeden Satz zu prüfen. Preise, Öffnungszeiten und Adresse muss die KI von dir bekommen.
Die Vorlage wählen, bevor die Inhalte da sind, und hinterher feststellen, dass die Texte nicht in die Vorlage passen.
Die Seite nur am Computer ansehen und nie auf dem eigenen Handy.
Die Website bauen und das kostenlose Google-Profil vergessen.
Tarife, Preise und Gesetzesstand ändern sich. Stand der Anbieterseiten, der Gesetzestexte und der Datenschutzhinweise auf dieser Seite: abgerufen am 25.09.2026; die Domainpreise von DENIC und IONOS, die Voraussetzungen von wordpress.org und die Domain-Hilfeseite von WordPress.com haben wir am 28.09.2026 noch einmal nachgelesen. Die IONOS-Seiten zu Domain und Baukasten haben wir am 30.09.2026 ein weiteres Mal gelesen. Stand der Baukasten-Preise aus den Vergleichsportalen: abgerufen am 15.09.2026, dieselben Zahlen wie in unserem Preisvergleich. Stand dieser Seite: 10.10.2026. Wir sind keine Rechtsberatung: Wenn du nicht sicher bist, ob deine Seite geschäftsmäßig ist oder welche Angaben dein Impressum braucht, frag die IHK oder eine Anwältin oder einen Anwalt.
Selbst machen
Welche Baukästen sind kostenlos?
Einen kostenlosen Tarif haben Wix, Jimdo und WordPress.com; IONOS bietet nur einen kostenlosen Demo-Tarif zum Testen, 7 Tage lang. Bei den dreien heißt kostenlos im Kern dasselbe: Du baust die Seite im Baukasten des Anbieters, sie liegt auf seinen Servern und läuft unter seiner Adresse. Eine eigene Domain gibt es bei Wix erst mit einem Premiumpaket, Jimdo und WordPress.com nennen sie bei ihren bezahlten Tarifen, und bei Wix und WordPress.com sehen Besucher Werbung des Anbieters, die erst ein bezahlter Tarif entfernt. Das ist ein fairer Tausch, solange du ihn bewusst eingehst.
Die Tabelle beschreibt die kostenlosen Tarife so, wie die Anbieter selbst sie am 25.09.2026 auf ihren Seiten erklären. Die Preise der bezahlten Einstiegstarife sind dieselben wie in unserem Preisvergleich: Sie stammen von den Vergleichsportalen experte.de und trusted.de, abgerufen am 15.09.2026. Nur bei IONOS steht zusätzlich die Zahl, die der Anbieter am 25.09.2026 selbst genannt hat, weil sie von der des Portals abweicht.
Kostenlose Tarife der Baukästen: was du bekommst und was es danach kostet
Baukasten
Kostenlos?
Adresse und Domain
Bezahlter Einstiegstarif
Quelle (abgerufen)
Wix
Ja. Wix schreibt: «Und es kostet dich nichts!» Enthalten sind 500 MB Speicherplatz und 1 GB Bandbreite; die Werbung von Wix entfernt erst ein Premiumpaket.
Kostenlos unter siteprefix.wixsite.com/webadresse. Für eine eigene Domain ist ein Upgrade auf ein Premiumpaket erforderlich.
Wix Light ab 11,90 € / Monat (monatlicher Effektivpreis, laut experte.de inkl. MwSt., abgerufen 15.09.2026)
Ja: die Homepage «mit allen Grundfunktionen und jimdosite.com Subdomain komplett kostenlos». Für Funktionen wie Suchmaschinenoptimierung und Besucherstatistik verweist Jimdo auf seine Pakete.
Kostenlos als jimdosite.com-Subdomain. Die persönliche Domain gibt es mit einem der Premium-Pakete.
Jimdo Start 14,00 € / Monat (laut trusted.de); bei jährlicher Zahlung nennt experte.de 108,00 € im Jahr (beide abgerufen 15.09.2026)
Ja, es gibt einen kostenlosen Tarif. WordPress.com schreibt dazu: «Auf kostenlosen Websites sehen Besucher WordPress.com-Werbung.»
Jede Website enthält laut WordPress.com eine .wordpress.com-Adresse (wordpress.com/de/support/domains, abgerufen 28.09.2026). Eine individuelle Domain nennt WordPress.com bei den bezahlten Tarifen, im ersten Jahr kostenlos.
keine Angabe in Euro: Die Preisseite zeigte uns am 25.09.2026 nur Preise in US-Dollar ohne Steuern.
Nur zum Testen: ein kostenloser Demo-Tarif, 7 Tage lang. IONOS schreibt: «Der Demo-Tarif endet nach Ablauf des Testzeitraums automatisch.»
In den bezahlten Tarifen laut IONOS «Wunsch-Domain gratis».
Starter 126,00 € pro Jahr laut experte.de (abgerufen 15.09.2026); ionos.de zeigte am 25.09.2026 für Starter 12 € im Monat durchgestrichen und 6 € im Monat für 6 Monate, inkl. MwSt.
Kostenlose Tarife, Adressen und Domains: so, wie die Anbieter sie am 25.09.2026 auf ihren eigenen Seiten beschreiben; die .wordpress.com-Adresse laut Hilfeseite von WordPress.com, abgerufen am 28.09.2026. Bezahlte Tarife: Preise der Vergleichsportale experte.de und trusted.de, abgerufen am 15.09.2026; bei IONOS zusätzlich die Zahl des Anbieters vom 25.09.2026. Ob eine Zahl netto oder brutto ist, steht nur dort, wo die Quelle es schreibt.
Ja: Wix, WordPress.com und IONOS haben die KI in ihre Baukästen eingebaut. Bei Wix beschreibst du im Chat dein Unternehmen, und daraus entsteht der Entwurf deiner Website — «Eingabe: Ideen. Ausgabe: Website.» WordPress.com lässt dich eine Website veröffentlichen, «indem du mit der KI chattest», laut Tarifseite mit Nutzungslimits. Und IONOS schreibt: «Unsere KI macht Ihnen Vorschläge für professionelle Bilder und überzeugende Texte – ganz automatisch.» (Anbieterseiten, abgerufen am 25.09.2026).
Das nimmt dir die Angst vor dem leeren Blatt, und das ist viel wert. Was eine KI nicht wissen kann, sind die Dinge, nach denen deine Kundschaft sucht: deine echten Preise, deine Öffnungszeiten, deine Adresse, die Leistungen, die du wirklich anbietest, und wie dein Laden aussieht. Schreibt sie an diese Stellen etwas Plausibles, ist es trotzdem falsch — und veröffentlicht hast es du.
Auch das Impressum bleibt deine Sache. § 5 DDG verpflichtet den Anbieter der Website, also dich, und nicht das Werkzeug, mit dem sie gebaut ist.
Was dir die KI abnimmt
Nach den Beschreibungen von Wix, WordPress.com und IONOS, abgerufen am 25.09.2026:
einen ersten Aufbau mit Seiten und Abschnitten aus deiner Beschreibung
Vorschläge für Texte und Bilder
Farben, Schriften und Layouts zum Ausprobieren
Was bei dir bleibt
Das bleibt deine Aufgabe, egal mit welchem Werkzeug du arbeitest:
Impressum und Datenschutzhinweise mit deinen echten Daten
prüfen, dass Name, Adresse und Telefonnummer im Google-Profil genau so stehen wie auf der Website
KI-Agentur Wuppertal — Chatbot und Automatisierung für dein Geschäft, nicht nur KI-Texte
Technik und Pflicht
Domain, Hosting und Impressum
Die Domain ist deine Adresse im Netz, und es gibt sie nur einmal: «Jede Domain unter der Länderkennung .de darf es nur einmal geben.» Direkt bei der Registrierungsstelle DENIC kostet die Verwaltung einer .de-Domain 79,00 € im Jahr, inklusive Umsatzsteuer — dafür bekommst du ausschließlich die Domain, denn «Dienste wie Webspace, E-Mail-Adressen oder Nameservice sind nicht enthalten.» Bei einem Provider kann es deutlich weniger sein: IONOS nennt für eine .de-Domain 0,08 € im Monat für die ersten 12 Monate, inkl. MwSt.; daneben zeigt IONOS 1,30 € im Monat als durchgestrichenen Preis (denic.de/services/denicdirect, denic.de/preisliste-info-dd und ionos.de/domains/de-domain, abgerufen am 28.09.2026).
Hosting heißt, dass deine Seite auf einem Server liegt, der ständig erreichbar ist. Bei den Baukästen aus der Tabelle ist das im Tarif enthalten, auch im kostenlosen: Wix nennt dafür 500 MB Speicherplatz und 1 GB Bandbreite. Installierst du WordPress selbst, empfiehlt wordpress.org einen Hoster, der PHP 8.3 oder höher und MariaDB 10.11 oder MySQL 8.0 (oder neuer) unterstützt; HTTPS ist dort für jede Installation erforderlich. Mit älteren Versionen ab PHP 7.4 und MySQL 5.5.5 funktioniert WordPress laut derselben Seite weiter, sie können die Website aber Sicherheitsrisiken aussetzen (de.wordpress.org/about/requirements, abgerufen am 28.09.2026).
Das Impressum ist keine Frage des Preises. § 5 DDG verlangt die Angaben in ganz Deutschland für «geschäftsmäßige, in der Regel gegen Entgelt angebotene digitale Dienste» — ob dich dein Baukasten etwas kostet, spielt dabei keine Rolle. Und selbst eine Seite, die nicht geschäftsmäßig ist, braucht nach § 18 Abs. 1 Medienstaatsvertrag Name und Anschrift, wenn sie «nicht ausschließlich persönlichen oder familiären Zwecken» dient; der Medienstaatsvertrag gilt in allen 16 Bundesländern.
Dazu kommen Datenschutzhinweise. Die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit NRW schreibt: «Für jede Website werden personenbezogene Daten erhoben», und der Link zu den Hinweisen muss «von jeder einzelnen Seite des Webangebotes aus unmittelbar mit einem Klick erreichbar sein». Ihr Muster für einfache Websites musst du ergänzen, sobald du zum Beispiel Cookies, ein Kontaktformular oder Social-Media-Plugins einsetzt (ldi.nrw.de, abgerufen am 25.09.2026).
Pflichtangaben auf deiner Website: was verlangt wird, wo es gilt und woher es stammt
Pflicht
Was verlangt wird
Wo es gilt
Quelle (abgerufen)
Impressum (§ 5 DDG)
Für geschäftsmäßige digitale Dienste, «leicht erkennbar und unmittelbar erreichbar»: Name und Anschrift, bei juristischen Personen auch Rechtsform und Vertretungsberechtigte; Angaben für eine schnelle elektronische Kontaktaufnahme einschließlich E-Mail-Adresse; das Register mit Registernummer, wenn du eingetragen bist; die Umsatzsteuer- oder Wirtschafts-Identifikationsnummer, wenn du eine hast; je nach Tätigkeit auch Aufsichtsbehörde, Kammer und Berufsbezeichnung.
Für jedes Angebot, das nicht ausschließlich persönlichen oder familiären Zwecken dient: Name und Anschrift, bei juristischen Personen auch Name und Anschrift des Vertretungsberechtigten. Ausgenommen ist nur die rein private Seite.
Informationen darüber, welche Daten die Website verarbeitet und wozu; der Link muss von jeder einzelnen Seite aus mit einem Klick erreichbar sein. Die Landesbeauftragte stellt ein Muster für einfache Websites bereit, das du anpassen und bei Cookies, Kontaktformular oder Social-Media-Plugins ergänzen musst.
EU-Recht (Datenschutz-Grundverordnung); Muster und Hinweise der Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit NRW
Gesetzestexte und Hinweise abgerufen am 25.09.2026. Beim Medienstaatsvertrag haben wir die nichtamtliche Textfassung der Landesmedienanstalten gelesen; verbindlich ist der amtlich verkündete Text. Diese Tabelle ersetzt keine Rechtsberatung.
Wann reicht eine selbst gebaute Website nicht mehr?
Eine Baukasten-Website reicht nicht mehr, sobald sie selbst Kundschaft bringen soll: Dann steckt mehr Arbeit darin, als der Baukasten dir abnimmt. Bis dahin reicht sie vielen lange: Wenn deine Kundschaft dich über Empfehlung und Laufkundschaft findet und die Seite vor allem Adresse, Öffnungszeiten und Telefonnummer zeigen soll, ist ein Baukasten eine gute Wahl — auch auf Dauer.
Soll die Website Kundschaft bringen, braucht sie eine eigene Seite für jede Leistung, Texte zu dem, was in Wuppertal wirklich gesucht wird, und die Verbindung zu deinem Google-Profil. Technisch kann das auch ein Baukasten; die Arbeit dahinter nimmt er dir nicht ab.
Rechne deshalb in Geld und in Zeit. In Geld ist der Baukasten günstiger: Wix Light kostet in zwei Jahren 285,60 €, Jimdo Start 336,00 € (unsere Multiplikation der Monatspreise laut experte.de und trusted.de, abgerufen am 15.09.2026; bei Wix laut Quelle inkl. MwSt.). Unser Start-Paket kostet ab 740 € zzgl. MwSt. einmalig; dazu kommen Domain und Hosting, die du direkt bei deinem Anbieter zahlst. Was du dafür bekommst, ist weniger eigene Arbeit: ein einfaches Logo, ein verifiziertes und eingerichtetes Google-Profil, die Website mit einer Seite und Impressum und die Gestaltung deiner Visitenkarten.
Die Zeit rechnest du am besten selbst nach: Wie viele Abende brauchst du für Texte, Fotos und Pflichtangaben, und was wäre dir ein Abend im Laden wert? Eine Zahl dafür schreiben wir nicht hin, weil wir keine gemessen haben.
Selbst machen passt, wenn …
die Seite vor allem eine digitale Visitenkarte ist
du Zeit und Lust hast, Texte und Fotos selbst zu machen
dich deine Kundschaft über Empfehlung und Laufkundschaft findet
du erst einmal ausprobieren willst, bevor du Geld ausgibst
Machen lassen lohnt sich, wenn …
neue Kundschaft dich bei Google in Wuppertal finden soll
du mehrere Leistungen hast, die jeweils eine eigene Seite brauchen
deine Zeit im Laden mehr wert ist als am Baukasten
du lieber in deiner Sprache besprichst, was auf die Seite soll: Wir beraten auf Deutsch, Spanisch, Arabisch, Englisch, Italienisch, Portugiesisch und Tarifit
Einen Webentwickler oder Programmierer brauchst du, sobald deine Seite nicht mehr nur etwas zeigen, sondern etwas tun soll: eine Bestellung annehmen, einen Termin vergeben, Stempel zählen. Dann ist es mehr als eine Website: eine Web-App oder ein Onlineshop. Die Tabelle unten stellt sie nebeneinander, jeweils mit Preis.
Vier Fälle, in denen programmiert wird, statt eine Vorlage zu füllen: eine Bestellung, bei der die Lieferkosten von der Postleitzahl abhängen; eine Terminanfrage, die nach deinen eigenen Regeln läuft; eine Kundenkarte, die Stempel zählt; und Nachrichten, die automatisch über WhatsApp verschickt werden, etwa Bestellbestätigungen oder Terminerinnerungen. Für diesen letzten Fall gibt es den Zugang zur Schnittstelle direkt bei Meta, was Entwickler voraussetzt, oder über einen Anbieter (Meta, FAQ zur WhatsApp Business Platform, abgerufen am 02.10.2026).
Ob dein Baukasten für einen dieser Fälle einen fertigen Baustein hat und in welchem Tarif, haben wir für diese Seite nicht geprüft: Frag das beim Anbieter nach, bevor du Inhalte einträgst. Passt der Baustein zu deinem Ablauf, brauchst du niemanden.
Passt er nicht, bauen wir das bei Makhu Studio in Wuppertal-Barmen selbst und geben es nicht weiter. Du sprichst direkt mit dem Inhaber Yusuf Makhu, Webdesigner und Programmierer, und bekommst den Festpreis schriftlich, bevor wir anfangen. Native Apps für App Store und Play Store bauen wir nicht: Dafür brauchst du eine Softwarefirma.
Website, Web-App oder Onlineshop: was es tut und was es bei Makhu Studio kostet
Was du brauchst
Was es tut
Preis bei Makhu Studio
Website
Zeigt etwas: Adresse, Öffnungszeiten, Leistungen, Preise
ab 740 € zzgl. MwSt. (Paket Start)
Web-App
Tut etwas: Bestellung, Termin, Kundenkarte, ohne App Store
ab 2.170 € zzgl. MwSt.
Onlineshop
Verkauft: Warenkorb, Bezahlung, Versand oder Abholung
ab 2.170 € zzgl. MwSt.
Digitale Stempelkarte
Zählt Stempel per QR-Code, ohne Web-App drumherum
ab 140 € zzgl. MwSt.
Preise aus unserer Preisliste, Stand 17.09.2026, einmalig und zzgl. MwSt. Den Festpreis für dein Vorhaben bekommst du schriftlich, bevor wir anfangen.
Web-App programmieren lassen — App-Entwicklung in Wuppertal: was eine Web-App kostet, für wen sie reicht und was wir nicht bauen
Bei uns gibt es Start ab 740 € zzgl. MwSt. und Lokal sichtbar ab 1.420 € zzgl. MwSt., beide einmalig und ohne Laufzeit. Unsere Preise stehen vollständig online, fast alle als «ab»-Preis und alle zzgl. MwSt. Den festen Preis nennen wir nach einem kurzen Gespräch und vor der Arbeit, nicht danach. Website, Logo und Inhalte gehören dir, sobald die Rechnung bezahlt ist; Domain und Hosting zahlst du direkt bei deinem Anbieter.
Und weil es oft anders verkauft wird: Social Media ist in keinem unserer Pakete enthalten. Als eigene Leistung kostet es ab 220 €/Monat zzgl. MwSt., monatlich und ohne Laufzeit.
Mit einem Baukasten, der einen kostenlosen Tarif hat: Wix, Jimdo und WordPress.com bieten einen an (Anbieterseiten, abgerufen am 25.09.2026). Du legst ein Konto an, wählst eine Vorlage, ersetzt die Beispieltexte durch deine eigenen Angaben und veröffentlichst. Die Seite läuft dann unter einer Adresse des Anbieters, bei Wix im Format siteprefix.wixsite.com/webadresse, bei Jimdo als jimdosite.com-Subdomain. Ist die Seite geschäftsmäßig, gehört ein Impressum nach § 5 DDG dazu, auch wenn sie nichts kostet.
Kann man eine eigene Homepage gründen – völlig kostenlos?
Ja, solange dir eine Adresse des Anbieters reicht: Wix, Jimdo und WordPress.com haben kostenlose Tarife (abgerufen am 25.09.2026). Für eine eigene Domain brauchst du bei Wix ein Premiumpaket, und Jimdo nennt sie bei seinen Premium-Paketen; die Einstiegstarife kosten in Deutschland laut Vergleichsportalen ab 11,90 € im Monat bei Wix Light und 14,00 € im Monat bei Jimdo Start (experte.de und trusted.de, abgerufen am 15.09.2026). Kostenlos ist dann der Baukasten; die Zeit für Texte, Fotos und Pflichtangaben steckst du trotzdem selbst hinein.
Wie viel kostet eine Website-Domain?
Direkt bei der Registrierungsstelle DENIC kostet die Verwaltung einer .de-Domain 79,00 € im Jahr, inklusive Umsatzsteuer; enthalten ist dann nur die Domain, ohne Webspace und E-Mail (denic.de/preisliste-info-dd und denic.de/services/denicdirect, abgerufen am 28.09.2026). Bei einem Provider kann es deutlich weniger sein: IONOS nennt für eine .de-Domain 0,08 € im Monat für die ersten 12 Monate, inkl. MwSt.; daneben zeigt IONOS 1,30 € im Monat als durchgestrichenen Preis (ionos.de/domains/de-domain, abgerufen am 28.09.2026). In den bezahlten Tarifen mancher Baukästen ist eine Domain schon enthalten; IONOS schreibt dazu «Wunsch-Domain gratis».
Wie viel kostet eine Website mit WordPress?
Die Software selbst kostet nichts: WordPress ist Open-Source-Software unter der GPL, die du bei wordpress.org herunterlädst. Bezahlen musst du Hosting und Domain; wordpress.org empfiehlt einen Hoster mit PHP 8.3 oder höher und MariaDB 10.11 oder MySQL 8.0 (oder neuer), und HTTPS ist dort für jede Installation erforderlich (de.wordpress.org/about/requirements, abgerufen am 28.09.2026). Lässt du eine WordPress-Website bauen, nennt zum Beispiel Schulz Medien aus Neuss, das nach eigener Angabe WordPress-Websites entwickelt, ab 1.600 € für eine Basis Website mit bis zu fünf Unterseiten (schulzmedien.com, abgerufen am 25.09.2026).
Kostet das Erstellen einer Homepage mit WordPress was und kommt man als Laie mit der App gut klar?
Die Software kostet nichts, Hosting und Domain schon. Ob man als Laie klarkommt, hängt davon ab, welches WordPress gemeint ist. WordPress.com ist ein Dienst mit Hosting und einem kostenlosen Tarif, auf dessen kostenlosen Websites Besucher WordPress.com-Werbung sehen (wordpress.com, abgerufen am 25.09.2026). Die Software von wordpress.org installierst du dagegen selbst bei einem Hoster; wordpress.org schreibt dazu: «Für alle, die ihr eigenes Hosting und ihre eigene Domain möchten.» Für den Einstieg halten wir den Dienst mit Hosting für einfacher. Bei der selbst installierten Version kümmerst du dich oder dein Hoster auch um Server, Updates und Sicherheit.
Brauche ich für eine private Website ein Impressum?
Nicht, wenn sie ausschließlich persönlichen oder familiären Zwecken dient. Genau das ist die Ausnahme in § 18 Abs. 1 Medienstaatsvertrag, der in allen 16 Bundesländern gilt: Alle anderen Angebote brauchen mindestens Name und Anschrift. Zeigst du auf der Seite dein Geschäft, deine Leistungen oder deine Preise, dient sie nicht mehr ausschließlich persönlichen Zwecken, und für geschäftsmäßige Seiten verlangt § 5 DDG bundesweit das vollständige Impressum (Gesetzestexte abgerufen am 25.09.2026). Wo die Grenze in deinem Fall liegt, klärt eine Rechtsberatung; wir sind keine.
Brauche ich eine Domain für eine Website?
Nicht zwingend. Im kostenlosen Tarif läuft die Seite unter einer Adresse des Anbieters, bei Wix etwa im Format siteprefix.wixsite.com/webadresse (Wix Hilfe-Center, abgerufen am 25.09.2026). Für ein Geschäft raten wir trotzdem zu einer eigenen Domain, registriert auf deinen Namen: Sie steht auf Visitenkarte und Schild, und sie bleibt dieselbe, auch wenn du den Anbieter wechselst. Bei Wix setzt sie ein Upgrade auf ein Premiumpaket voraus; Jimdo bietet sie mit seinen Premium-Paketen an.
Was brauche ich, um eine Website zu hosten?
Speicherplatz auf einem Server, der ständig erreichbar ist, und eine Adresse, unter der man ihn findet. Bei einem Baukasten ist das Hosting im Tarif enthalten; Wix nennt für den kostenlosen Tarif 500 MB Speicherplatz und 1 GB Bandbreite (Wix Hilfe-Center, abgerufen am 25.09.2026). Hostest du selbst, etwa für WordPress, empfiehlt wordpress.org einen Hoster mit PHP 8.3 oder höher und MariaDB 10.11 oder MySQL 8.0 (oder neuer); HTTPS ist laut wordpress.org für jede Installation erforderlich (de.wordpress.org/about/requirements, abgerufen am 28.09.2026). Die Domain ist davon getrennt: DENICdirect zum Beispiel verwaltet nur die Domain, «Dienste wie Webspace, E-Mail-Adressen oder Nameservice sind nicht enthalten.» (denic.de/services/denicdirect, abgerufen am 28.09.2026)
Was brauche ich, um eine Website online zu stellen?
Vier Dinge: Inhalte (Texte, eigene Fotos, deine Kontaktdaten), einen Ort, an dem sie liegen (Baukasten oder Webspace), eine Adresse (die des Anbieters oder eine eigene Domain) und bei einer geschäftsmäßigen Seite die Pflichtangaben: ein Impressum nach § 5 DDG und Datenschutzhinweise. Die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit NRW schreibt dazu «Für jede Website werden personenbezogene Daten erhoben» und stellt ein Muster für einfache Websites bereit (ldi.nrw.de, abgerufen am 25.09.2026).
Ist es schwer, selbst eine Webseite zu erstellen?
Eine Seite online zu bringen ist mit einem Baukasten nicht schwer; Jimdo schreibt zum Beispiel: «Mit Jimdo kannst du ohne Vorkenntnisse eine Website erstellen.» (jimdo.com, abgerufen am 25.09.2026). Schwerer ist, was danach kommt: Texte, die deine Kundschaft versteht, eigene Fotos, vollständige Pflichtangaben und dass man dich bei Google überhaupt findet. Dabei helfen die Baukästen inzwischen mit KI-Vorschlägen, aber die Angaben selbst muss jemand liefern und prüfen — meistens du.
Eigene Homepage erstellen ohne Anbieter?
Erstellen ja, online stellen nicht ganz. Die Seite selbst kannst du ohne Anbieter schreiben, zum Beispiel als HTML-Datei auf deinem Rechner. Damit andere sie sehen, braucht sie einen Server, der ständig am Netz ist, und eine Adresse. Selbst die Domain bekommst du über eine Stelle, die sie vergibt: für .de die DENIC, direkt oder über eines ihrer Mitglieder, denn «Jede Domain unter der Länderkennung .de darf es nur einmal geben.» (denic.de, abgerufen am 25.09.2026). Ganz ohne Anbieter geht es also nicht — mit einem einzigen, den du selbst aussuchst, schon.
Wenn du lieber ein Festpreis-Angebot willst
Schreib uns kurz, was du schon versucht hast und was deine Seite können soll. Den schriftlichen Festpreis bekommst du vor der Arbeit, nicht danach.