Logo (einzeln)
Logo mit Varianten und allen Dateien, als Vektor und als Bild, auch für Schild und Druck. Einmalig, ohne Laufzeit.
ab 100 € zzgl. MwSt.
Ratgeber
Von Yusuf Makhu · Inhaber von Makhu Studio
Ein Logo vektorisieren heißt, es aus einem Pixelbild wie JPEG oder PNG in eine Vektordatei umzuwandeln, die sich ohne Qualitätsverlust beliebig vergrößern lässt. Nötig wird das, sobald dein Logo groß werden soll: auf Schild, Schaufenster, Plane oder Fahrzeug. Gängige Vektorformate sind SVG, EPS, PDF und AI. Bei uns gehört die Vektordatei zum Logo ab 100 € zzgl. MwSt.
Kurz: Ob deine Datei schon eine Vektordatei ist, prüfst du mit dem Zoom: Wird das Logo beim starken Vergrößern unscharf oder verpixelt, ist es höchstwahrscheinlich ein Rasterbild. Die Endung allein beweist nichts, denn auch ein SVG oder EPS kann ein eingebettetes Pixelbild enthalten. Automatische Werkzeuge liefern nach Angabe von Inkscape kein fertiges Ergebnis, sondern Ausgangsmaterial zum Nacharbeiten (Adobe, W3C und Inkscape, abgerufen am 04.10.2026).
Programme und Dateiformate ändern sich. Stand der Quellen auf dieser Seite (Adobe, W3C, Inkscape): 04.10.2026; Stand der Seite: 04.10.2026. Welche Datei deine Druckerei, dein Schildermacher oder deine Stickerei annimmt, sagt dir der jeweilige Betrieb; frag vor dem Auftrag nach.
Es heißt, ein Logo, das nur als Pixelbild vorliegt, in eine Vektordatei umzuwandeln. Ein Pixelbild, auch Rasterbild genannt, besteht aus einer festen Zahl winziger Farbquadrate; JPEG, GIF und PNG sind solche Formate. Eine Vektordatei enthält nach der Beschreibung von Adobe keine Pixel: Sie speichert Formen, Linien und Kurven als mathematische Anweisungen.
Der Unterschied zeigt sich beim Vergrößern. Ein Rasterbild ist auf seine Pixel beschränkt: Wird es über seine Größe hinaus vergrößert, werden die Punkte sichtbar und das Bild wirkt unscharf. Eine Vektorgrafik lässt sich skalieren, ohne dass die Qualität leidet.
Vektorisieren heißt also nicht «in ein anderes Format speichern». Wer ein JPEG nur in eine SVG-Datei legt, hat danach dasselbe Pixelbild in einer anderen Hülle: Der SVG-Standard erlaubt eingebettete Bilder. Die Formen müssen als Pfade neu angelegt werden, von Hand oder mit einem Nachzeichner-Werkzeug.
Immer dann, wenn dasselbe Logo in sehr verschiedenen Größen gebraucht wird. Adobe beschreibt es so: Von Visitenkarten bis zu T-Shirts und Postern verliert ein im Vektorformat gespeichertes Logo nicht an Qualität, weil es nicht durch die Auflösung definiert wird.
In unserer Arbeit sind das vier Fälle: das Schild oder die Leuchtreklame über der Tür, die Folie am Schaufenster, die Plane oder das Banner und die Fahrzeugbeschriftung. Dort wird ein Logo, das auf dem Handy gut aussieht, auf ein oder zwei Meter gezogen. Für diese Aufträge arbeiten wir mit der Vektordatei.
Typische Ausgangslage: Das Logo stammt aus einem Word-Dokument, aus einem Screenshot oder kam als Bild per WhatsApp. Für das Profilbild reicht das. Für Schild und Folie nicht.
Beim Stick ist es anders gelagert: Welche Vorlage eine Stickerei braucht, sagt sie dir selbst. Frag dort nach, bevor du eine Datei in Auftrag gibst.
Nicht nötig ist die Vektordatei für Fotos. Für detailreiche Bilder ist ein Rasterformat nach Angabe von Adobe besser geeignet. Ein Logo mit Foto darin bleibt an dieser Stelle ein Pixelbild.
Alle vier: Adobe nennt AI, EPS, PDF und SVG als die gängigsten Vektorformate. Sie unterscheiden sich darin, wofür sie gemacht sind und womit du sie öffnen kannst.
Für die Praxis reicht meist eine Faustregel, und sie ist unsere Empfehlung, keine Norm: SVG für die Website, PDF zum Weitergeben an Druckerei und Schildermacher, AI oder EPS als Arbeitsdatei für den, der das Logo später bearbeitet. Lass dir mehr als ein Format geben.
| Format | Was die Quelle dazu sagt | Quelle (abgerufen) |
|---|---|---|
| SVG (Scalable Vector Graphics) | Web-freundliches Vektorformat, in XML geschrieben. Lässt sich mit den gängigen Browsern wie Chrome, Edge, Safari und Firefox öffnen. | Adobe, SVG-Datei, abgerufen 04.10.2026 |
| SVG: was der Standard erlaubt | Drei Arten von Objekten: Vektorformen, Bilder und Text. Ein SVG kann also ein eingebettetes Pixelbild enthalten. | W3C, Scalable Vector Graphics (SVG) 2, Abschnitt 1.1, abgerufen 04.10.2026 |
| EPS (Encapsulated PostScript) | Vektorformat für professionelle Print-Produktionen, etwa Plakatwände und Poster. Laut Adobe inzwischen von modernen Formaten wie PDF überholt, als Legacy-Format aber weiter im Einsatz. Zum Öffnen ist eine spezielle Software nötig. | Adobe, EPS-Dateien, abgerufen 04.10.2026 |
| PDF (Portable Document Format) | Von Adobe unter den gängigsten Vektorformaten genannt. Ob dein Logo darin als Vektor liegt, zeigt der Zoom-Test weiter unten. | Adobe, Vektordateien, abgerufen 04.10.2026 |
| AI (Adobe Illustrator) | Proprietäres Adobe-Format für Vektorgrafiken, das native Format von Illustrator. Illustrator öffnet auch PDF, EPS und SVG. | Adobe, AI-Dateien, abgerufen 04.10.2026 |
| Zum Vergleich: JPEG, GIF, PNG | Rasterformate: Bilder aus Pixeln. Die Bildqualität lässt beim Skalieren nach. | Adobe, Raster- und Vektordateien, abgerufen 04.10.2026 |
Stand der Quellen dieser Tabelle: 04.10.2026. Adobe ist Hersteller von Illustrator und Entwickler der Formate EPS, AI und PDF; SVG ist ein Standard des W3C. Welches Format dein Betrieb verlangt, sagt er dir selbst.
Vergrößere das Logo am Bildschirm stark. Adobe schreibt dazu: Wirkt das Bild beim Vergrößern verschwommen oder verpixelt, handelt es sich höchstwahrscheinlich um eine Rasterdatei. Bleiben die Kanten auch bei sehr starkem Zoom glatt, spricht das für eine Vektordatei.
Auf die Dateiendung allein kannst du dich nicht verlassen. Bei JPEG, GIF und PNG ist die Sache klar: Das sind Rasterformate. Umgekehrt gilt es nicht. Der SVG-Standard des W3C erlaubt drei Arten von Objekten, nämlich Vektorformen, Bilder und Text; ein SVG kann also ein eingebettetes Pixelbild enthalten. Und ein EPS besteht nach Angabe von Adobe aus Bitmap-Informationen und Vektordaten.
Ein SVG kannst du für den Test im Browser öffnen, ein PDF in jedem PDF-Programm. Für EPS und AI brauchst du ein passendes Programm; hast du keines, schick die Datei dem Betrieb, der sie verarbeiten soll, und frag nach.
Bevor du vektorisieren lässt: Frag die Person, die das Logo gestaltet hat, nach der Originaldatei.
Ja, mit einem Nachzeichner-Werkzeug, aber das Ergebnis ist selten fertig. Im kostenlosen Programm Inkscape heißt die Funktion «Bitmap nachzeichnen»: Sie wandelt ein Bitmap-Bild in Pfade um. In Adobe Illustrator übernimmt das der Bildnachzeichner, der Rasterbilder in bearbeitbare Vektorgrafiken konvertiert.
Die Grenze nennt Inkscape selbst: Kein automatisiertes Vektorisierungsprogramm liefert von vornherein ein hundertprozentiges Endergebnis; es entsteht ein Satz an Kurven als Ausgangsmaterial für die Weiterverarbeitung. Das Programm rät außerdem, den Pfad danach zu vereinfachen, weil sonst sehr viele Knoten entstehen.
Was wir machen: Kommt dein Logo als verpixeltes Bild, gestalten wir es vorher neu. Du bekommst es als Vektor und als Bild, in heller, dunkler und einfarbiger Fassung. Die Dateien gehören dir, sobald die Rechnung bezahlt ist; damit kannst du zu jeder Druckerei und zu jedem Schildermacher gehen, auch ohne uns.
Ein reines Vektorisieren steht nicht als eigene Position in unserer Preisliste. Schick uns die Datei per WhatsApp: Wir sagen dir, ob sie schon reicht, und nennen den festen Preis, bevor wir anfangen.
Logo mit Varianten und allen Dateien, als Vektor und als Bild, auch für Schild und Druck. Einmalig, ohne Laufzeit.
ab 100 € zzgl. MwSt.
| Werkzeug | Was die Quelle dazu sagt | Quelle (abgerufen) |
|---|---|---|
| Inkscape: Bitmap nachzeichnen | Wandelt ein Bitmap-Bild in Pfade um. Kein automatisiertes Vektorisierungsprogramm liefert von vornherein ein hundertprozentiges Endergebnis; danach rät das Tutorial, den Pfad zu vereinfachen. | Inkscape, Tutorial Bitmap nachzeichnen, abgerufen 04.10.2026 |
| Adobe Illustrator: Bildnachzeichner | Optionen zum Konvertieren von Rasterbildern in bearbeitbare Vektorgrafiken. | Adobe, Illustrator-Hilfe, Bildnachzeichner, abgerufen 04.10.2026 |
Stand der Quellen dieser Tabelle: 04.10.2026.
Bei Makhu Studio steht ein reines Vektorisieren nicht als eigene Position in der Preisliste; den festen Preis nennen wir, nachdem wir die Datei gesehen haben, und bevor wir anfangen. Ein neues Logo mit Vektordatei und Varianten kostet einzeln ab 100 € zzgl. MwSt. Was andere Anbieter für das Nachzeichnen nennen, steht mit Quelle und Datum im Ratgeber «Was kostet ein Logo?».
Nein. PNG ist wie JPEG und GIF ein Rasterformat: ein Bild aus Pixeln, dessen Qualität beim Skalieren nachlässt (Adobe, Raster- und Vektordateien, abgerufen am 04.10.2026). Auch ein PNG mit sehr vielen Pixeln bleibt ein Pixelbild.
Nein. Dabei wird das Pixelbild nur in eine andere Datei gelegt. Der SVG-Standard erlaubt neben Vektorformen auch eingebettete Bilder (W3C, SVG 2, abgerufen am 04.10.2026); die Endung sagt also nicht, was drin ist. Mach den Zoom-Test: Wird das Logo beim starken Vergrößern verpixelt, ist es höchstwahrscheinlich ein Rasterbild.
Das legt der Betrieb fest; frag vor dem Auftrag nach. Adobe nennt AI, EPS, PDF und SVG als die gängigsten Vektorformate und beschreibt EPS als verbreitet im professionellen Druck, aber von modernen Formaten wie PDF überholt (abgerufen am 04.10.2026). Bei uns bekommst du das Logo als Vektor und als Bild.
Ja, zum Beispiel mit der Funktion «Bitmap nachzeichnen» im kostenlosen Programm Inkscape. Inkscape schreibt selbst, dass kein automatisiertes Vektorisierungsprogramm ein hundertprozentiges Endergebnis liefert: Du bekommst Kurven, die du nacharbeiten musst (Inkscape-Tutorial, abgerufen am 04.10.2026). Für ein einfaches, großes und scharfes Logo kann das genügen; prüf das Ergebnis stark vergrößert.
Schick sie uns per WhatsApp und sag, wofür du sie brauchst: Schild, Folie, Fahrzeug oder Druck. Wir sagen dir, ob sie reicht und was es sonst kostet, bevor wir anfangen.
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